Pi-hole: SD-Karte eures Raspberry Pi’s schonen

Der Raspberry Pi wird gern verwendet, um zu Hause einen netzwerkweiten Adblocker mit Pi-hole zu realisieren. Mit wenigen Handgriffen kann die Lebensdauer eines Pi’s, der ausschließlich für einen PiHole verwendet wird, drastisch verlängert werden.

Pi-hole loggt mit den Standardeinstellungen minütlich in eine SQL-Datei und brennt damit praktisch auf eurer SD-Karte herum. Mit einer versteckten Option könnt ihr den Schreibintervall anpassen.

Fügt dazu einfach folgende Zeile in eurer /etc/pihole/pihole-FTL.conf hinzu:

DBINTERVAL=60

Im Beispiel würde dies dafür sorgen, dass Pi-hole alle 60 Minuten in die SQL-Datenbank schreibt.

Zusätzlich kann folgende Zeile hinzugefügt werden, um nur die Logs für – in diesem Beispiel – die letzten 7 Tagen zu speichern:

MAXDBDAYS=7

Wird die 7 durch eine 0 ersetzt, kann das Logging durch Pi-hole gänzlich deaktiviert werden.

Neustarten nicht vergessen:

systemctl restart pihole

Joshua Treudler

Ich bin 21 Jahre jung, wurde im norddeutschen Bremerhaven geboren und absolviere im Moment mein Abitur in Hamburg. Ich interessiere mich für Digitalisierung und Mobile Payments, seit kurzem schreibe ich darüber mit Freunden in diesem Blog.

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